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Freitag, 21. August 2015

Dankesritual zur Sommersonnenwende

Wenn ich die Sommersonnenwende festlich gestalte, dann markiere ich die Himmelsrichtungen rund um das Feuer mit den passenden Elementen. Ich stelle eine Schale Regenwasser in den Westen, symbolisiere das Element Feuer noch einmal mit einer Kerze (im Glas, wegen der Sicherheit!) im Süden, stelle eine Schale mit fruchtbarer Erde in den Norden und stecke im Osten Federn in den Boden.
Wenn man nicht draußen feieren kann, dann lässt sich das auch hervorragend drinnen aufbauen. Das Feuer entzünde ich dann in der Mitte in einer mit Bio-Ethanol gefüllten Schale, wie man es von den “Tischkaminen” kennt. (Hier gibt es eine tolle, einfache Anleitung zum Selberbauen. Sehr passend mit natürlichen Zutaten dekoriert, meine Schale ist nur viel flacher.)
Wenn ich draußen feiere, dann ist es keine Frage, was hinterher mit diesen Elemente-Symbolen geschieht. Die Federn nimmt der Wind sich, Wasser und Erde werden entlassen, die Kerze ist heruntergebrannt. Doch wenn ich drinnen feier, dann ist das seltsam, die Sachen danach einfach irgendwie vom Balkon runter zu … entsorgen. Das passte mir nicht.

Ein Dankbarkeitsritual.

Dafür habe ich nur die “fruchtbare Erde” (also z.B. Blumenerde) mit Tonerde vermischt und das Element der Luft nicht mit Federn symbolisiert, sondern mit einer Schale voll federleichtem Saatgut, welches normalerweise vom Wind davongetragen wird. Unter anderem Löwenzahnsaat, also Pusteblumen-Köpfchen.
Nach meiner üblichen rituellen Sonnenwende-Handlung (Kurz zusammengefasst: Abschiedsliste auf Papier geschrieben, verbrannt, Opfergabe an das Feuer gegeben, Kuchen und Wein genossen. Lang nachzulesen hier: Sommersonnenwende) habe ich dann die Erde mit dem Saatgut vermischt und das Wasser vorsichtig dazugegeben. Dann habe ich daraus kleine Kugeln geformt, während ich darüber nachgedacht habe, wofür ich dankbar bin. Beispielsweise: Das Knie schmerzt, ja, aber ich war dankbar, dass es ohne Operation heilen würde. Eine Kugel. Ich kann nicht im großen Kreis feiern, aber ich kann der Magie auch so ganz nah sein. Zweite Kugel. Am Ende hatte ich ganz viele kleine Kugeln voller fruchtbarer Erde, Saatgut und Dankbarkeit und die Kerze war ganz abgebrannt.
Sommersonnenwende - Seedbombs - Ritual - Dankesritual
Ich habe die Kugeln noch einige Tage auf meinem Altar trocknen lassen. Dann habe ich sie in ein gut zu verschließendes Bonbon-Glas gegeben, welches mich in meinem magischen Schränkchen bei jedem Anblick an die Dinge erinnert hat, für die ich dankbar sein kann.

Einige Monate später, nach einem kalten Winter, kann man dann noch einmal dankbar sein!

Im späten Frühjahr habe ich diese Samenbomben dann geworfen. Immer mit einem “Danke” auf den Lippen. Ich habe der Natur etwas zurückgegeben, habe ihr dabei auf die Sprünge geholfen, karge Ecken zurückzuerobern und habe vielleicht einigen Menschen ein Lächeln geschenkt, wenn Wildblumen an einem unverhofften Ort erblüht sind.
Das Saatgut muss nicht unbedingt selbst gesammelt sein, aber bitte verwendet nur Saatgut von Pflanzen, die ins lokale Ökosystem passen. Hier gibt es eine schöne Übersicht, leider gibt es das Saatgut dort nur kiloweise. Aber um zu sehen was passt, ist es sehr interessant: Gebietsheimische Wildblumen
Löwenzahn braucht natürlich eigentlich keine Hilfe beim Verteilen, aber ich fand ihn symbolisch für das Element Luft sehr passend.
Für die Vorbereitung, Mengenangaben usw. bin ich dieser schönen, einfachen Erklärung von Attensaat.de gefolgt: Seedbombs
Allerdings habe ich die Kugeln kleiner geformt, Walnussgröße war das Maximum. Ich hatte Angst, dass sie sonst nicht trocknen würden.
Wenn die Sommersonnenwende-Dankes-Kugeln in diesem Jahr trocken sind, dann lege ich sie Stück für Stück den Bestellungen bei. Denn ich bin ja auch dankbar für meine zauberhaften Kunden. Und meine Dankbarkeit verteilt sich so quer durch Deutschland und die anliegenden Länder.
Ein wirklich zauberhafter Gedanke.

Weidenholz-Schutzamulett “Bridgets Cross”

Die Weide wird mit Wachstum und Heilung assoziiert, aber auch als Schutzbaum verehrt. Sie wird in der Nähe des Hauses gepflanzt, um alles Unglück fern zu halten. Besonders das Unglück in Form von Naturkatastrophen, wie Stürme und Fluten.
Im März, wenn die Weide blüht, sind Sträuße aus Weidenholz mit den so genannten “Weidenkätzchen” sehr beliebt. Diese Zweige werden in der Magie vielseitig verwendet. Zuerst hat man einen frühlingshaften Strauß mit dem man die Rückkehr der hellen Jahreszeit begrüßt und später kann man aus zwei Ästen ein Schutzamulett für das Zuhause herstellen.
Blühende Weidenäste für einen solchen Strauß bitte nur aus dem Gartenbau oder dem Blumenladen holen, in der Natur stehen sie unter Naturschutz!
Man benötigt zwei etwa gleich starke und ca. 15 cm lange Stücke von Weiden-Ästen, viele lange Bänder aus (Baum-)Wolle oder Seide in verschiedenen Farben und auf Wunsch einige (Glas- oder Ton-)Perlen, gebohrte Muscheln oder ähnliche dekorative Elemente.Die Farben der Bänder und die zusätzlich verarbeiteten Symbolesollten dafür entsprechend der persönlichen Zielsetzung oder generell für den Schutz des eigenen Heimes ausgewählt werden.
Um das “Bridgets Cross” zu fertigen, werden die beiden Weidenäste in Kreuzform übereinander gelegt und mit dem ersten Faden durch einen Knoten in dieser Position gut fixiert. Nun legt man den Faden über einen Schenkel des Kreuzes und umwickelt diesen einmal komplett. Danach legt man den Faden über den im Uhrzeigersinn an nächster Stelle liegenden Schenkel. Auch dieser wird einmal komplett mit dem Faden umwickelt. So geht man nun mit dem Faden im Uhrzeigersinn immer wieder rund- herum um das Kreuz. Um neue Farben zu integrieren knotet man einfach den Faden der nächste Farbe an das alte Fadenende an und versteckt den Knoten. Perlen und andere Zutaten werden einfach auf den laufenden Faden aufgefädelt.
Dies führt man nun fort, bis die Äste fast ganz bedeckt sind, verknotet dann das Ende gründlich und bildet danach daraus eine Schlaufe zum Aufhängen. Bridgets Cross
Das “Bridgets Cross” sollte man in einem rituellen Rahmen herstellen, den man nach den eigenen Vorstellungen gestalten kann. Eine weiße Kerze zu Ehren der Bridget und eine Schutzräucherung sollten aber auf jeden Fall eine Rolle spielen. Ebenso wichtig ist natürlich die entsprechende Konzentration auf den Wunsch.
Auf jeden Fall muss das Ritual bei zunehmendem Mond durchgeführt werden, da es sich um einen anziehenden Zauber handelt, bei dem man um Schutz und Glück für das eigene Heim bittet.
Das Amulett wird nach dem Ritual in der Küche aufgehängt und sollte jedes Jahr erneuert werden. Man kann es auch für Freunde anfertigen und verschenken.

Glückstag

Im Gegensatz zur Sonne, die ja ein Jahr braucht, um alle 12 Sternzeichen zu durchlaufen, braucht der Mond nur etwa einen Monat dazu. So “berührt” der Mond alle Tierkreiszeichen jeweils zwei bis drei Tage lang. Er spricht damit die jeweilige Qualität des Sternzeichens an und gibt den Tagen dadurch eine bestimmte thematische “Färbung”, was unterschiedliche Energien mit sich bringt.
Wenn der Mond im Stier steht, ist der Zeitpunkt perfekt für Job- und Finanzrituale.  Da der Wohlstand zunehmen soll, macht man ein solches Ritual in der Phase des zunehmenden Mondes. Und wenn man sich die Wochentage anguckt, so ist der Freitag (als Tag des Wachstums und der Vermehrung) ein idealer Tag für einen solchen Zauber.
Am Freitag den 12.04.2013 fallen alle drei Dinge zusammen! Einen besseren Zeitpunkt, um den Wohlstand anzuziehen, kann es kaum geben.
Für ein ganz einfaches Ritual nimmt man sich einen Stift der goldfarben schreibt und formuliert damit auf einem grünen Stück Papier einen Wunsch an das Universum.
Geldzauber
Dieser sollte positiv formuliert sein und sich auf einen bestimmten Aspekt des persönlichen Wohlstandes beziehen. Etwa: “Ich wünsche mir, dass meinem Projekt mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird, damit ich neue Kunden gewinnen kann.”
Dann stellt man eine kleine grüne Kerze auf das Papier und legt einen goldfarbenen Gegenstand dazu. Etwa eine Kette, ein Schmuckstück oder einen Schlüsselanhänger. Die Farbe Grün wird in der Magie mit Erfolg, materiellem Gewinn und Wohlstand assoziiert. Gold hingegen wird nicht nur in der Magie, sondern auch in vielen Religionen und Kulturen der Welt dazu verwendet, etwas anzuziehen – etwa die Gunst der Götter mit vergoldeten Statuen und Ornamenten in Kirchen und Tempeln. Die grüne Kerze muss nun ganz abbrennen. Ihr Licht zieht die positiven Energien an. Kurz bevor die Kerze erlischt, entzündet man an ihr das grüne Papier und transformiert den Wunsch so von seiner festen, greifbaren Form in reine Energie. Danach sollte man den goldfarbenen Gegenstand an einen Ort legen, den man mit dem persönlichen Wunsch verbindet. Also etwa in die Kasse oder zu den Bewerbungsunterlagen. Zu wichtigen Gesprächen, Verhandlungen oder zu ähnlichen Terminen steckt man ihn einfach in die Tasche und lässt die Magie ihren Teil zum eigenen Erfolg beisteuern.
Etwas gezielter kann man mit Ritualen vorgehen, die noch genauer auf den Wunsch ausgerichtet sind. Um einen neuen Arbeisplatz zu finden (Find a Job), den Geldfluss in die eigene Richtung zu lenken (Money Maker) oder um für ein Unternehmen mehr Kunden anzuziehen (Business Success).

Monat des Haselstrauchs – 05. August bis 01. September

Monatsname:  Coll – Hazel Moon

Monat des Haselstrauchs
Der Haselstrauch war den Kelten als “Coll” bekannt, was sich mit “Die Lebenskraft in Dir” übersetzen lässt. Es ist die Zeit des Jahres, in der die Haselnüsse an den Sträuchern auftauchen. Die Haselnuss wird besonders mit Weisheit und Kreativitätin Verbindung gebracht. So ist dies ein guter Monat für magische Rituale die diese Eigenschaften unter- stützen sollen. Wenn Sie also kreativ arbeiten, etwa als Künstler, Schreiber oder Musiker, so ist dies die richtige Zeit um einen passendenTalisman herzustellen, der die Verbindung zu den Musen stärkt und schützt.
Füllen Sie einfach ein hübsches Fläschchen mit vielen kleinen Symbolen passend zu Ihrer Kunst oder Ihren Wünschen. Etwa mit passenden (Edel-)Steinen, Federn, Münzen, Muscheln etc. und versiegeln Sie diese in einem Ritual mit Kerzenwachs. Schon haben Sie eine ganz persönliche Witchbottle.
Auch für Glücks-, Schutz- und Fruchtbarkeitszauber wird die Haselnuss verwendet. Wenn man in diesem Monat ein Glücks- oder Schutz-Beutelchen anfertigt, so darf eine frische Haselnuss auf keinen Fall darin fehlen. Zum Einzug in ein neues Haus oder nach einer Eheschließung sollte man Hasel- nüsse auf ein grünes Band fädeln. Dieses Band wird danach in der Küche des Hauses aufgehängt und zieht Glück und Fruchtbarkeit an.
Im Hexengarten zeichnet man mit einem Haselnuss-Zweig einen Schutzkreis in den Boden um die Pflanzen herum, die besonders viel Schutz benötigen, weil sie vielleicht etwas kränkeln oder nicht den idealen Standort haben.

Monat der Stechpalme – 08. Juli bis 04. August

Monatsname:  Tinne – Holly Moon

Stechpalme Die Stechpalme wurde von den Kelten als als heiliger Baum verehrt, was sich auch in ihrem englischen Namen widerspiegelt. Holly -> Stechpalme / holy -> heilig. Die Stechpalme ist eine männliche Pflanze, die eine starke, aktive Energie ausstrahlt. Die Blätter, Beeren und das Holz der Stechpalme werden besonders für aktive Schutzrituale verwendet. Um das Haus zu schützen kocht man in einer Vollmond- Nacht einen starken Tee aus den Blättern und versprenkelt diesen nach dem Erkalten noch in der selben Nacht mit Hilfe eines Stechpalmenwedels rund um das Haus.
Es heißt, wenn man neun Stechpalmenblätter an einem Freitag um Mitternacht pflückt, diese in ein weißes Stück Stoff einschlägt, den Stoff mit genau neun Knoten verschließt und das Bündel dann unter das eigene Kopfkissen legt, dann werden alle darauf ge- träumten Träume wahr. Beim Pflücken der Blätter darf man keine Geräusche machen und vor dem Träumen auch mit niemandem mehr reden.

Feigen für die Fruchtbarkeit

Allgemein wird die Feige als Fruchtbarkeitssymbol verstanden, als ein Symbol für die weiblichen Geschlechtsteile. Wer schwanger werden möchte, der sollte ein Fest der Leidenschaft mit dem Liebsten feiern, bei dem gemeinsam reife Feigen gegessen werden. Man sollte sich dabei gegenseitig damit füttern. Honig auf den Feigen verstärkt die Sinnlichkeit der Feigen und die Kraft des Rituals.
Jeder Partner sollte im Laufe des Abends immer wieder einige Kerne aus diesen Feigen in einen bereitgestellten Blumentopf mit Pflanzenerde spucken. Nach einer Nacht voller Leidenschaft werden diese Kerne mit etwas Erde bedeckt und in den kommenden Wochen muss dieser Topf mit Wasser, Wärme, Licht und Liebe umhegt und gepflegt werden, den wenn die Feigensamen sprießen, dann ziehen sie die Fruchtbarkeit und Empfängnis in das Haus in dem sie stehen.
Dieses Ritual funktioniert am besten in der Nacht vom 06. auf dem 07. Juli, der Nacht vor dem Festtag einer der wichtigsten römischen Göttinen: Juno (Iuno). In der altitalischen Mythologie ist Juno die Göttin der Schwangerschaft, der Geburt und der Ehe. Das ihr Festtag auch als das “Feigen-Fest” bekannt ist, weist auf Junos Rolle als Fruchtbarkeitsgöttin hin. Aber den Feigen wohnt ihre magische Kraft natürlich auch an allen anderen Sommertagen inne.

Rosmarin – Rosmarinus officinalis

Der Name “Rosmarin” (auch Anthoskraut oder Kranzkraut)  kommt vom lateinischen ros marinus und bedeutet “Tau (ros) des Meeres (marinus)” – vielleicht weil sich Nachts der Tau in den Blüten sammelt.
In der antiken Kultur hat der Rosmarin als eine den Göttern geweihte Pflanze eine große Rolle gespielt. Er galt als Symbol der Liebe, Treue und Schönheit und war deshalb insbesondere der Göttin Aphrodite geweiht.
Rosmarin in der Magie
Zur Zeit Karls des Großen war der Rosmarin in Europa als Hochzeitsblume bekannt, er durfte in keinem Hochzeitskranz fehlen – daher auch der Name “Kranzkraut” – er galt als Garant für eine glückliche Ehe und einen treuen Partner.
Es heißt, eine beginnende Migräne kann man oft an der Entwicklung hindern, wenn man etwas rein ätherisches Rosmarin-Öl oder einen frischen Rosmarinzweig zwischen den Handflächen verreibt und den Duft langsam und bewusst einatmet.
Beim Räuchern könnten die verschiedenen Anwendungsgebiete kaum unterschiedlicher sein. Einerseits anregend, das Herz erwärmend und geeignet für Liebes- und Lust-Räucherungen, wird der Rosmarin aber auch verwendet um Abschied und Trauer zu begleiten, das Loslassen zu erleichtern und Übergangsriten aller Art zu unterstützen. Er ist generell ein guter Ersatz für Olibanum (Weihrauch) und mischt sich gut mit allen stark duftenden Zutaten wie Harzen, krautigen Pflanzen und Wurzeln.
Magische Zuordnung:
Geschlecht: männlich
Planet: Sonne
Element: Feuer
Kräfte: Heilung, Reinigung, Exorzismus, Schlaf, Schutz, Liebe, Leidenschaft
Rituelle Verwendung:
Ein starker Tee von Rosmarinblättern wird dafür genutzt Dinge zu reinigen, die zur Heilung verwendet wurden. Etwa Steine nach dem Auflegen oder die Hände eines Heilenden vor und nach der Behandlung. Auch Stoffpüppchen können mit Rosmarinblättern gestopft werden, um sie für Genesungszauber  zuverwenden.
Neben der Verwendung bei allen die Gesundheit und Stärkung betreffenden Themen, spielt der Rosmarin auch immer eine wichtige Rolle bei allem was sich um die Liebe oder die Leidenschaft dreht. Er verleiht allen Liebesmischungen – etwa Räucherungen oder zum Füllen von Beutelchen – den Aspekt der Treue und der Beständigkeit.
Rosmarin-Zauber:
In Shakespeares Hamlet gibt Ophelia Hamlet verschiedene Kräuter, dabei ist unter anderem Rosmarin: “Da ist Vergißmeinnicht, das ist zum Andenken: Ich bitte euch, liebes Herz, gedenkt meiner! Und da ist Rosmarin, das ist für die Treue …”
Einen klassischer Zauber für die Liebe, der Rosmarin für die Treue enthält, führt man am letzten Freitag vor Vollmond aus. Dabei werden dann die verschiedenen getrockneten Zutaten eine nach der anderen der im Licht einer roten Kerze in eine rote Schüssel gegeben. Dabei sagt man den jeweiligen Zweck der Zutat auf:
Rosenblütenblätter – für unsere ewig währende Liebe
Rosmarinblätter – für unsere unveränderliche Treue
Gewürznelken – für unseren gegenseitigen Respekt
Zimtrinde – für die liebevolle Wärme in unseren Herzen
Lavendelblüten – für unsere bedingungslose Ehrlichkeit
Chilischoten – für unsere niemals erlöschende Leidenschaft
Dann mischt man die Zutaten mit beiden Händen durch, wobei man konzentriert an den geliebten Menschen und an die Wünsche für die Zukunft der Beziehung denkt. Nach einiger Zeit füllt man zwei kleine Baumwollbeutelchen mit den Zutaten, gibt einen Rosenquarz in jedes der Beutelchen und spricht dabei von Herzen den Schwur: “Mein Ziel ist klar, meine Absicht ist rein. So soll auch die Zukunft sein.”.
Dann verschließt man die Beutelchen mit jeweils zwei Knoten und lässt sie noch im Licht der Kerze liegen, bis diese vollständig abgebrannt ist. Danach überreicht man dem geliebten Menschen das eine Beutelchen und trägt das andere Beutelchen selbst.
Dies ist ein sehr wirkungsvoller Zauber um die Liebe, Treue und Verbundenheit zu schützen und stärken. Es ist kein Zauber um damit eine heimliche Liebe zu wandeln oder eine vergangene Liebe zurück zu rufen. Er wirkt nur, wenn der andere das Beutelchen auch annimmt und es häufig bei sich trägt.
Achtung:
In der Schwangerschaft und mit Bluthochdruck sollte man Rosmarin nicht in größeren Mengen innerlich anwenden. Eine Räucherung mit Rosmarin gilt jedoch als ungefährlich.

Echter Salbei – Salvia officinalis

Die Salbeipflanze (auch Garten-Salbei oder Heilsalbei) war bereits im Mittelalter sehr beliebt in Europa. Im 9. Jahrhundert verfasste der Mönch Walafridus Strabo ein Lehrgedicht, welches mit den Zeilen: “Der Salbei leuchtet an erster Stelle hervor, lieblich im Geruch, bedeutend an Kraft und nützlich als Trank. Hilfreich ist er befunden in den meisten Krankheiten der Men- schen und hat es verdient, sich stets einer grünen Jugend zu erfreuen.” beginnt.
Dies weist auf die vielfältige Verwendung von Salbei als Heilpflanze hin. Viele der ihm nachgesagten Eigenschaften wurden sogar vom Bundesgesundheitsamt bestätigt. Salbei in der Magie
Beim Räuchern bietet sich der Salbei besonders als wirksames Reinigungskraut an. Er vertreibt die negativen oder störenden Energien aus Räumen, Gegenständen und aus der Aura von Personen. Besonders häufig wird er verwendet, um die Räume nach einer Krankheit zu reinigen. Allerdings kann er auch ganz profan Essensgerüche aus der Küche vertreiben. Der Salbei verdrängt die negativen Energien, deswegen muss nach dem Räuchern immer gut gelüftet werden – der davonziehende Rauch nimmt dann alles Unerwünschte mit. Auch gegen Stress und Unruhe kann eine Räucherung mit Salbei helfen. Danach ist Konzentration und Zentrierung wieder möglich.
Gut getrocknete Salbeiblätter lassen sich auch ohne Räucherkohle gut verräuchern. Dazu rollt man die Blätter zwischen den Handflächen, bis sie miteinander verfilzen. Dies kann man dann auf einer feuerfesten Unterlage direkt entzünden. Der Salbei glimmt dann erst ein wenig und die Rauchentwicklung kann durch vorsichtiges pusten oder durch zuwedeln von Luft am Glühen gehalten werden.
Alternativ kann man bereits den erst halbgetrockneten Salbei zu kleinen Kräuter- bündeln (auch “Smudges” genannt) rollen und diese mit Baumwollband für den weiteren Trockenvorgang fixieren. Diese glühen dann auch ohne Räucherkohle auf die beschriebene Weise.
Magische Zuordnung:
Geschlecht: männlich
Planet: Jupiter
Element: Luft
Kräfte: Langlebigkeit, Weisheit, Klarheit, Schutz, Wunscherfüllung, Gesundheit
Rituelle Verwendung:Salbei darf in keiner Kräutermischung fehlen, wenn diese mit der Gesundheit oder der Genesung zu tun hat.Egal ob es sich dabei um eine Mischung zum Räuchern, zum Füllen eines Püppchens oder Säckchens oder um eine ätherische Öl-Mischung für ein Ritualöl handelt. Aber auch Wunschzauber und Schutzrituale profitieren von der Kraft der Salbeipflanze und sollten darin auf jeden Fall vorkommen.
Salbei-Zauber:
Wenn man einen ganz besonderen Wunsch unterstützen möchte, dann schreibt man diesen Wunsch auf ein Salbeiblatt und verbirgt es dann unter dem eigenen Kopfkissen. Nun schläft man 3 Nächte lang auf dem Salbeiblatt und vergräbt dieses danach um den Wunsch zu erden. Sollte man in den 3 Nächten von etwas träumen, was mit dem Wunsch zu tun hat, so ist dies schon als gutes Zeichen für die Erfüllung zu sehen.
Achtung:
Salbei sollte auf Grund des enthaltenen Thujons nicht über einen längeren Zeitraum innerlich angewendet werden. Schwangere und stillende Mütter sollten Salbei gar nicht innerlich anwenden und sollten es auf Grund seiner treibenden Eigenschaft auch nicht in großen Mengen verräuchern. Ätherisches Salbeiöl kann bei empfindlich reagierenden Menschen epileptische Anfälle auslösen.

Federn in der Magie

Wen man draußen eine Feder am Boden liegen sieht, so sollte man auf keinen Fall einfach daran vorbeigehen, ohne ein kleines Wunschritual durchzuführen!
Dafür hebt man die Feder auf, schreibt mit dem Federkiel die eigenen Initialen in die Erde, murmelt leise den Wunsch und steckt dann die Feder genau an der Stelle senkrecht in den Boden. Daneben legt man eine kleine Opfergabe, etwa eine Münze oder ein Edelsteinchen. Als Schatz für die Feen, die dann ihrerseits dafür Sorge tragen, dass man selbst Glück hat, sich das Schicksal gut für einen fügt und der Wunsch so in Erfüllung gehen kann.
Sollte es sich jedoch um eine weiße Feder handeln, so ist es den Sagen nach eine Warnung von einem Schutzengel. Die weiße Feder sollte man aufheben und dann an einem sicheren Ort aufbewahren. Wenn es dann eine brenzlige Situation gegeben hat, die ganz klar nur durch die Intervention eines Schutzengels noch mal gut ausgegangen ist, so wirft man die Feder mit einem Dankesgebet in den Wind.
Eine rabenschwarze Feder hingegen ist ein Zeichen für einen Zauber. Entweder hat jemand Magie gewirkt, die den Feder-Finder zum Ziel hat (hierbei gibt es keine Aussage ob positiv oder negativ) oder man hat selbst ein Ritual durchgeführt und dieses ist begünstigt. Wenn man selbst magisch tätig ist, so ist also auch eine schwarze Feder ein gutes Zeichen! Auch die schwarze Feder sollte man aufheben und sie dann bei den eigenen magischen Werkzeugen oder etwa im Schattenbuch verbergen. Man kann Sie auch als Schreibfeder bei rituellen Handlungen verwenden, sie unterstützt jeden Zauber mit ihrer Magie.

Ritualhonig herstellen


Ritualhonig herstellen Als erstes muss man sich entscheiden, für welches Thema der Honig denn gedacht sein soll. Also etwa für die Liebe oder für den beruflichen Erfolg usw.
Dann entscheidet man, welche Zutaten sich für dieses Thema eignen. Jede Pflanze ist einem Planeten, einem Element, verschiedenen Anwendungs- gebieten und oft auch einer oder mehrerer Gottheiten oder Energien zugeordnet. *
Nach welchem Aspekt man die Dinge auswählt ist dabei von den eigenen Vorlieben abhängig. Für einen Liebeszauber eignen sich z.B. alle Venus-Pflanzen oder alle Pflanzen des Elements Wasser oder alle Pflanzen die den Themen Liebe, Leidenschaft, Sinnlichkeit, Treue zugeordnet sind usw.
Die Pflanzen sollten – besonders in den Sommermonaten – mindestens teilweise frisch verwendet werden. Prinzipiell kann man aber auch getrocknete Blüten und Kräuter und ätherische Öle nutzen. Getrocknete Kräuter müssen vor der Verwendung im Mörser angestoßen und ggf. mit einigen Tropfen des eigenen ätherischen Öls vermischt werden.
Ein klassisches Rezept für einen Liebeshonig beinhaltet z.B. Getrocknete Rosenblütenblätter, Lavendelblüten, ätherisches Lavendelöl, ätherisches Ylang-Ylang-Öl und eine Vanillestange. Nach diesem Rezept stellt man einen Ritualhonig für Liebeszauber her, der *ausschließlich* der rituelle Verwendung auf Kerzen und in Zaubern dient. Er ist NICHT zur innerlichen Anwendung gedacht!
Natürlich kann man auch Ritualhonig herstellen, der z.B. in Liebestränkenverwendet werden soll. Dann wählt man die Zutaten entsprechend aus dem Bereich der Gewürze und Lebensmittel und verwendet KEINE ätherischen Öle!
Die frischen Zutaten werden mit einer Schere grob zerschnitten, getrocknete Kräuter im Mörser angestoßen, alle Zutaten werden gut vermischt. Nun füllt man einen Teil dieser Mischung in ein gut schließendes Konfitüre- glas oder eine Weithalsflasche und übergiesst alles mit flüssigem Honig, bis es gut bedeckt ist. Dann gibt man die nächste Schicht Kräuter dazu und die nächste Schicht Honig darüber usw.
Das gut verschlossene Honigglas lässt man nun auf der Fensterbank in der Sonne mindestens 7 Tage lang stehen. Gelegentlich etwas schwenken oder auf den Kopf stellen, damit alle Kräuter gut durchziehen.
Wenn man nur mit frischen Zutaten arbeitet und diese z.B. im Laufe des Monats nach und nach sammelt, dann kann auch immer wieder eine Schicht Kräuter und Honig nachgefüllt werden, bis das Glas gefüllt ist. Die 7 Tage gelten dann ab der letzten Zugabe.
Akazien- / Robinien-Honig eignet sich für den Ritualhonig besonders, denn diese Sorte bleibt besonders lange klar und flüssig.
Oft wird es empfohlen, das Gefäß außen mit Symbolen, Runen oder Worten zu bemalen, die das Thema des Ritualhonigs noch einmal verfestigen.
Nach den 7 Tagen Wartezeit wird dann (bei zunehmendem Mond) eine Kerze mit dem Honig bestrichen, auf dem Deckel des Honigglases befestigt und dort als eine Art “Opfergabe” ganz abgebrannt.
Danach ist der Ritualhonig fertig zur weiteren Nutzung.
Verwendet wird der Ritualhonig weitestgehend, wie auch Ritualöle verwendet werden. Also zum Salben von Kerzen und Gegenständen und zum Füllen von “Witchbottles” etc. Oft dient Ritualhonig auch als Ersatz für Hexensalben.
Durch die klebrige Konsistenz ist der Ritualhonig besonders dafür geeignet, (Wunsch-) Zettel an der Kerze eines Wunschkerzenzaubers zu befestigen. Wahrscheinlich ebenfalls auf die klebrige Eigenschaft zurückzuführen ist der Umstand, dass Ritualhonig – anders als Ritualöl – ausschließlich für anziehende Rituale verwendet wird. (“Mit Honig fängt man …“)
——————- * Ich verwende für diese Zuordnungen die Bücher von Scott Cunningham. Besonders das Buch “Enzyklopädie der magischen Kräuter” ist immer hilfreich, sehr übersichtlich und unglaublich umfangreich.

“Was mache ich nach einem Ritual?”

Punkt eins: Nicht zweifeln! Punkt zwei: Nicht zweifeln! Punkt drei … nicht zweifeln!
Das Ritual ist beendet, die Reste sind gemäß der Vorgaben entsorgt, alle verwendeten Gegenstände sind wieder an ihrem Platz, der letzte Rauch vom Räucherwerk ist aus dem Fenster gezogen … Was nun?
In vielen Büchern wird darauf hingewiesen, dass man den Zauber vergessen soll, auf gar keinen Fall mit jemandem darüber reden darf oder die Magie nun bis zur Wunscherfüllung nicht mehr nutzen kann. Ich halte das alles für Unsinn.
1. “Den Zauber vergessen!”
Wie soll das gehen? Man hat sich mindestens stundenlang aber manchmal auch wochenlang mit diesem Zauber beschäftigt, hat ihn vorbereitet, ihn mit der eigenen Energie gefüllt. Dann hat man das Ritual gemacht. Es hat Emotionen geweckt, Eindrücke vermittelt, Kraft gegeben …
Und überhaupt dreht es sich ja um ein Thema, das immerhin bedeutend genug ist, um dafür magisch zu arbeiten, ein Thema, welches einem evtl. im täglichen Leben begegnet. Wie soll man das vergessen?
Gar nicht! Denn es geht nicht ums Vergessen, es geht ums Loslassen!
Wenn das Ritual beendet ist, ist es beendet. Man kann seine Eindrücke noch aufschreiben, falls man ein magisches Tagebuch führt, aber man kann es nicht mehr ändern. Man sollte jetzt auf keinen Fall mehr darüber nachdenken, was man anders hätte machen können, wo man sich vielleicht versprochen hat, ob es so denn auch wirkungsvoll ist etc. Noch viel weniger sollte man die Umwelt jetzt ständig nach Hinweisen absuchen, dass das Gewünschte eingetreten ist. Man sollte Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten haben und sich sagen, man hat sein Bestes gegeben. Mehr geht eh nicht.
Zweifel schwächen den Zauber und die ständige Suche nach überprüfbaren Ergebnissen hindern die Magie an der Arbeit. Zur Verdeutlichung kann man sich einen Koch vorstellen, der sein Soufflee alle paar Minuten aus dem Ofen holt um nachzusehen, ob es schon aufgegangen ist…
2. “Mit keinem drüber reden!”Teils ist diese Regel wohl ein Überbleibsel aus den Zeiten der Inquisition, man tat gut daran wirklich KEINEM von der eigenen Magie zu erzählen. Teils ist es auch ein Bestandteil der magischen Richtungen, die einem nicht zutrauen, selbst zu urteilen.
Das man nicht dem nächstbesten Fremden auf der Straße von dem Ritual erzählt oder dem Bäcker an der Ecke, das muss hoffentlich keinem explizit erklärt werden. Aber wenn man beispielsweise eine Freundin hat, die im Idealfall selbst Magie wirkt oder zumindest solchen Dingen offen gegenübersteht. Oder man kennt jemanden, der schön länger magisch arbeitet und möchte seine Meinung hören. Dann gibt es keinen Grund der Welt, warum man nicht darüber reden sollte.
Wenn keiner darüber reden würde gäbe es keine Bücher, keine Lehrer, keinen Wissensaustausch.

3. “Keine Magie wirken, bis zur Wunscherfüllung!”Das sichere Ende fast jeder magischen Karriere. Wer ernsthaft behauptet, er hätte nie Rohrkrepierer fabriziert, der lügt. Grade am Anfang stellt man sich einfach oft selbst ein Bein. Formuliert falsch, erkennt dadurch die Wunscherfüllung nicht oder hat mit Zweifeln und Grübeln einfach alles an der Entwicklung gehindert.
Das man nicht gleich am nächsten Tag erneut ein Ritual zum selben Thema abhält, es sei denn dies ist Bestandteil des eigentlichen Rituals (7-Tage-Ritual etc), gehört zum Thema loslassen und ist entsprechend behandelt worden.
Ansonsten ist es eher empfehlenswert, die Magie auszuüben, wann immer man die nötige Energie und einen Anlass hat. Man kann sich auch einfach in magischen Techniken üben, indem man vielleicht Dankesrituale ausübt, für Freunde (nur mit deren Einverständnis!) magisch tätig wird oder eigene Rituale für imaginäre Fälle ausarbeitet um die Ritualentwicklung zu üben und Routine bei den Analogien zu bekommen.
Wie in jedem Handwerk macht auch in der Magie die Übung den Meister.

Ritual bei abnehmendem / zunehmendem Mond machen....

Der beste Zeitpunkt ist bei jedem Ritual anders.
Während man ein Ritual entwickelt, dann muss man entscheiden, ob das Grundthema des Rituals Wachstum oder Abnahme ist. Nach dieser Entscheidung wählt man den Zeitpunkt aus
Das einfachste System umfasst nur den zunehmenden oder abnehmender Mond.Die zunehmende Phase des Mondes sollte man in der Magie immer nur für Rituale nutzen, die ein positives, aufbauendes, zunehmendes, vermehrendes, anregendes Ziel haben. Ein bis zwei Tage vor dem Vollmondzeitpunkt sind die Energien besonders stark. Bei abnehmendem Mond führt man dann die Rituale aus bei denen etwas schwinden, abnehmen, sich auflösen soll. Auch diese Energien sind ein bis zwei Tage vor dem Dunkelmond besonders stark.
Klassische Beispiele für Wachstum: Schutz verstärken, Liebe anziehen, Harmonie herstellen, Erfolg begünstigen, Mut fassen.
Beispiele für Abnahme: 
Streit vermindern, Krankheit verbannen, Blockaden durchbrechen, Ängste loslassen.
Im Idealfall kann man direkt die Nacht des Vollmondes oder Dunkelmondes für den Zauber wählen. Man muss nur die Zeit so berechnen, dass man beim Wechsel der Mondphasen auch definitiv mit der magischen Handlung fertig ist und zum Beispiel auch alle Kerzen dann schon heruntergebrannt sind.

Echter Lavendel – Lavandula angustifolia

Lavendel (auch Nervenkräutlein oder Kleiner Speik) ist eine Pflanzengattung aus der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Der “Echte Lavendel” aus dieser Pflanzengattung ist die charakteristische Pflanze der Provence. Durch Destillation wird aus den blühenden Rispen mit Stängeln das vielseitig verwendbare ätherische Lavendelöl gewonnen.
Neben dem “Echten Lavendel” wird in der Provence auch das Lavandin angebaut, eine natürliche Hybride von “Echtem Lavendel” und Speik-Lavendel. Lavandin ist häufig die Basis für preiswerte Produkte und Öle, deren Duft schwächer ist als der von Produkten aus echtem Lavendel.
In der Magie wird jedoch nicht zwischen den verschiedenen Pflanzen unterschieden. Allen Pflanzen der Gattung Lavendel werden die gleichen Eigenschaften zugesprochen.
Lavendel in der Magie
Beim Räuchern wirkt der Lavendel besänftigend, kann Frieden stiften und klärt Gedanken und Räume – besonders, wenn er allein verräuchert wird. Er ist aber auch eine klassische Zutat in allen Räuchermischungen für die Liebe und gegen (Liebes-)Kummer und negative Emotionen.

Magische Zuordnung:
Geschlecht: männlich
Planet: Merkur
Element: Luft
Kräfte: Reinigung, Schutz, Schlaf, Liebe, Frieden, Freude
Rituelle Verwendung:Lavendel wird in der Magie oft Mischungen hinzugefügt, die vor unerwünschten Einflüssen schützen oder einen von diesen reinigen sollen. Bei den Mischungen kann es sich natürlich um Räucherungen handeln, aber beispielsweise auch um Kräuterbäder oder um ätherische Öle (z.B. in Duftkugeln) für die Duftlampe.
Die häufigste Verwendung ist aber sicherlich die Füllung eines Baumwoll-Beutels zur Schlafförderung oder gegen schlechte Träume. Die negativen Einflüsse sollen damit von dem Schlafenden ferngehalten werden. Für schnelle Hilfe kann man einige Tropfen ätherisches Lavendelöl auf ein Tuch tropfen und dieses neben das Kopfkissen legen.
Lavendel-Zauber:Um negative Energien aus Räumen zu vertreiben und um positive Veränderungen anzuziehen. Ein Zauber für das eigene Heim oder den Arbeitsplatz.
Man benötigt neben einer Tasse getrockneten Lavendelblüten noch einen Mörser, Räucherkohle in einem geeigneten Gefäß, ein Stück Ritualpapier, Streichhölzer sowie einen Füller oder eine Feder und lavendelfarbene Tinte.
Nun überlegt man sich gut, was genau man anziehen möchte. Was in den Räumen besonders wichtig ist. Zuhause kann das z.B. Schutz, Zufriedenheit, Geborgenheit usw. sein, in Büro- oder Praxis-Räumen sollten die Themen angepasst werden.
Hierfür werden nur positive Dinge gewählt, also alles was mehr werden soll, nicht die zu vertreibenden Eigenschaften. Dementsprechend wird dieses Ritual auch bei zunehmendem Mond ausgeführt.
Man schreibt die gewählten Ziele mit der Tinte auf das Ritualpapier, zündet es mit Streichhölzern an und gib es in den Mörser, wo es komplett zu Asche verbrennen soll. Danach gibt man den Lavendel zu der Asche in den Mörser und mischt alles intensiv durch, wobei man den Duft in sich aufnimmt und den Lavendel gut zerkleinert. Bei diesem Vorgang benennt man die Dinge, die auf dem Papier gestanden haben.
Dann gibt man etwas von dem Pulver auf glühende Räucherkohle und geht damit den ersten Raum ab, während man visualisiert, wie alle Ecken und Winkel gefüllt werden, so dass das Gute alles Schlechte vertreibt und die positive Energie keinen Platz für negative Energie lässt.
Dies wiederholt man in jedem Raum und sei er noch so klein. Danach streut man die Pulverreste draußen vor die Schwelle der Haustür, wobei man etwas sagen kann wie: “Glück ins Haus, Unglück hinaus!”

Efeu


Efeu

Jahr zu Ende geht und Samhain – die Feier zu Ehre der Toten – sich nährt, beginnt der Monat des Efeus als letzter Monat vor der “dunklen Jahreszeit”.
Die Efeupflanze lebt oft noch lange nachdem der Baum auf dem sie wächst schon gestorben ist. Ein Symbol des endlosen Zirkels von Leben, Tod und Wiedergeburt. So spiegelt der keltische Name des Monats wieder, dass es sich um den Abschnitt im Jahr handelt, in dem Dinge enden und neue Dinge beginnen.
Deswegen eignet sich dieser Monat besonders für Zauber, die negative Energien aus dem eigenen Leben vertreiben sollen, in denen man eine Barrikade zwischen sich und den Sachen aufbaut, die das eigene Leben erschweren oder “vergiften”. Das können sowohl innere Angelegenheiten (schlechte Angewohnheiten, Süchte etc.) sein, als auch äußere Umstände (negatives Verhalten anderer Menschen, schlechte Einflüsse).
Efeublätter werden entsprechend in Zaubern verwendet, die Schutz, Heilung, Kooperationen und Neubeginne fördern sollen. In der Kräutermagie nutzt man die getrockneten Blätter auch um herauszufinden, wer negative Magie gegen einen selbst einsetzt. Dazu zerkleinert man eigenhändig gesammelte und gut getrocknete Efeublätter im Licht einer gelben Kerze von Hand im Mörser.
Dabei konzentriert man sich auf die Frage. Dann streut man das Pulver in einem ununterbrochenen Kreis um den Fuß der Kerze und lässt diese ganz abbrennen, bevor man das Pulver im Uhrzeigersinn wieder zusammenkehrt und in ein gelbes Stück Stoff wickelt. Den Stoff bindet man zu einem kleinen Säckchen zusammen und trägt dieses von nun an bei sich. Ihnen wird die Antwort auf die Frage offenbart werden. Entweder man trägt Ihnen die Antwort zu oder der Übeltäter verrät sich selbst.

Ritual der “entgiftenden” Steine – gegen negative Energien

Der Hämatit ist der Stein der Erdung, des harmonischen Ausgleichs und derVerbannung negativer Energien. Man sagt ihm nach, dass er Schwäche, Unsicherheit und Unglück aus dem Körper zieht. Für dieses “entgiftende” Ritual braucht man einHämatit-Paar, eine schwarze Kerze, ein Stück Ritualpapier in silber und für den siebten Tag eine persönliche Opfergabe. Etwa Vogelfutter, eine schöne Glasmurmel oder etwas Ähnliches.
Man entzündet genau sieben Tage vor dem Dunkelmond die schwarze Kerze. Im Licht der Kerze schreibt man die zu bannenden Dinge auf das silberne Feld des Ritualpapiers. Es kann sich dabei um zerstörerische Kräfte oder negative Gedanken handeln, aber auch um schlechte Angewohnheiten, Krankheiten etc. Alles, was man dringend aus dem eigenen Körper verbannen möchte.
Dann hält man die Steine mit seitlich ausgestreckten Armen je in einer Hand und schickt die negativen Dinge aus dem eigenen Körper, der Körpermitte, durch die Arme in die Steine links und rechts. Man hält die Arme so lange waagerecht wie irgendwie möglich. Wenn die Arme beginnen schwer zu werden, so ist das ein Symbol für die sich füllenden Steine. Verinnerlichen Sie das Gefühl, dass die Steine schwerer und schwerer werden, vollgesogen mit negativen Dingen.
Wenn Sie die Steine so nicht mehr halten können, legen Sie sie auf das Ritualpapier und falten Sie es über den Steinen zu einem Päckchen.
Löschen Sie die Kerze und bringen Sie dieses Päckchen in die Natur, wo Sie es an einem Ort vergraben, den Sie leicht wieder finden. Einige Zentimeter tief in der Erde reichen dabei völlig aus.
Am siebten Tag, dem Tag des Dunkelmondes, zünden Sie die schwarze Kerze wieder an und lassen sie diesmal ganz abbrennen.
Gehen Sie nach dem Zeitpunkt des Mondwechsels, also wenn der Mond wieder zunimmt, zu Ihrem Steine-Papier-Päckchen und graben Sie es so aus, dass das Ritualpapier dabei schon in der Erde aufbricht und Sie die Steine wieder an sich nehmen können, ohne das Papier aus der Erde zu heben.
Verschließen Sie das Loch wieder und legen Sie die Opfergabe obendrauf. Die Erde hat die Steine nun für Sie von den negativen Energien gereinigt. Mit der Opfergabe zeigen Sie sich dankbar dafür.

Meerjungfrauenzauber gegen Traurigkeit

Bei einem Spaziergang am Strand sieht man häufig kleine, glattgeschliffene Glas- scherben im Sand schimmern. Diese werden im englischen Sprachraum auch“mermaids’ diamonds” genannt, denn den Legenden nach sind diese kleinen bunten Stückchen bei Meerjungfrauen als Schmuck sehr beliebt. Sie funkeln auch viel schöner, wenn sie nass sind!
Meerjungfrauen schneiden in den Märchen und Legenden rund um die Welt nicht immer gut ab. Häufig erleben sie traurige Dinge. Um sich zu trösten, heißt es,besitzen Meerjungfrauen magische Kugeln, gefüllt mit Meerwasser, Sand, Muscheln – und “mermaids’ diamonds”.
Wenn Sie häufig traurig sind – oder jemanden kennen, dem Melancholie zu schaffen macht – nehmen Sie eine kleine Flasche, die man gut verschließen kann, an einem sonnigen Tag zu einem einem langen Spaziergang ans Meer mit.
Sammeln Sie “mermaids’ diamonds” in möglichst vielen Farben und Formen, dazu einige Muscheln und Schnecken und andere kleine Stücke von Strandgut in dieser Flasche und füllen Sie sie danach bis zum Rand mit Meerwasser.
Meerjungfrauenzauber
Nachdem man die Flasche zusammengestellt hat, bringt man dem Meer (und den Meerjungfrauen) ein Opfer dar. Dafür kann man zuvor einige bunte Glasmurmeln kaufen, kleine Perlen oder Münzen. Alles was schimmert, funkelt oder glitzert und weder Mensch noch Tier gefährdet, sollte es an den Strand geschwemmt werden.
Werfen Sie die Opfergaben in die Fluten und bitten Sie um Fröhlichkeit, Lebensfreude und Harmonie. versuchen Sie, diesen positiven Tag in dem Fläschchen zu verewigen.
Die Flasche kann man behalten oder an einen lieben Menschen verschenken. Sie darf sanft geschüttelt werden, wobei man den Inhalt meditativ betrachtet, wenn man etwas Aufmunterung benötigt.

Zauber für die Gerechtigkeit

Justitia ist die römische Göttin des Rechts und der Gerechtigkeit. Sie wird meist mit verbundenen Augen dargestellt, in einer Hand eine Waage, in der anderen das Richtschwert. So wird verdeutlicht, dass das Recht nach Abwägung der Sachlage (Waage) ohne Ansehen der Person (Augenbinde) gesprochen und dann mit der nötigen Härte (Richtschwert) durchgesetzt wird.
Wenn einem Unrecht widerfahren ist, so nimmt man eine violettfarbene Kerze und ritzt in deren Fuß “iustitiae oculus” (Das Auge der Gerechtigkeit) und legt einen Zettel unter die Kerze, auf dem die Ungerechtigkeit erklärt wird. “Beweise” kann man ggf. zu der Kerze legen.
Diese Kerze brennt zu Ehren für Justitia dann ganz ab und bittet so um ihren Richtspruch in der Angelegenheit – und um Vergeltung.
Justitia gilt als gerecht aber hart. Wenn das Unrecht eindeutig ist, dann wird sie dieses vergelten. In welcher Form bleibt dabei Justitia allein überlassen.
In diesem Ritual bittet man NICHT darum, dass einem anderen etwas Schlechtes geschieht, man lenkt keine negativen Energien gezielt auf einen anderen Menschen, sondern nur auf das Unrecht!
Man schildert den Fall sachlich und begibt sich selbst ebenfalls in die Hände Justitias. Der Zauber sollte also nur angewendet werden, wenn man sich seiner Unschuld sicher ist und das Richten durch Justitia nicht fürchten muss.
Denn Justita sorgt für Vergeltung des Unrechts und die Vergeltung trifft den Verursacher des Unrechts – auch wenn dieser identisch mit dem Kerzenentzünder ist.
Iustitia nemini neganda. Gerechtigkeit darf niemandem verweigert werden.
Wer auf dem Gebiet der Rechtsprechung arbeitet (z.B. als Anwalt/Anwältin, Richter/in etc.) oder in Rechtstreitigkeiten verwickelt ist, der sollte sich den 08. Januar vormerken – das ist der Tag der Justitia.

Farbmagie-Weihrauch


Farbmagie-Weihrauch
Farbmagie-Weihrauch unterstützt die Zielsetzung, Visualisierung und Manifestation und eignet sich so vor allem zur Verstärkung von Ritualen oder bei der Meditation.
Er kann aber auch einfach verwendet werden, um die positiven Energien in Räumen anzureichern und dabei gleich die negativen Energien aus den Räumen zu vertreiben. Denn wo gute Energie den Raum füllt, da kann negative Energie nicht verweilen.
Die Wirkung von Räuchermischungen für magische Ziele kann durch die Zugabe von farblich passendem Farbmagie-Weihrauch verstärkt werden. Die Mischungen können dann wie gewohnt entsprechend ihrer Zielsetzung entweder bei zunehmendem oder bei abnehmendem Mond verwendet werden.
Der bunte Farbmagie-Weihrauch sollte ganz pur jedoch möglichst nur bei zunehmendem Mond verwendet werden, damit er die positiven Dinge anziehen, verstärken und unterstützen kann. Die Ausnahme bildet der schwarze Weihrauch. Diesen kann man auch bei abnehmendem Mond (dann für alle reinigenden oder bannenden Themen) einsetzen.
Rot unterstützt dabei Beispielsweise Themen der Liebe, Kraft, Energie, Stärke und Leidenschaft, während Grün eher für Wohlstand, Glück, Erfolg und Fruchtbarkeit (auch vom Projekten die “Früchte tragen” sollen) eingesetzt wird. Mit Blau sorgt man für Gesundheit, Ausgeglichenheit, Harmonie, Verständnis und Geduld. Gold wird eingesetzt für Segnungen, Wunscherfüllung, Danksagung und die Verstärkung aller positiven Energien. Schwarz kann bei zunehmendem Mond zum Beispiel für Schutz oder Konzentration eingesetzt werden, bei abnehmendem Mond dann für Reinigung, Bannen, Trennen, Abkühlen oder Loslassen.

Wie man ein Mojo-Beutelchen herstellt

Das Wort Mojo ist afrikanischen Ursprungs und kam mit den Sklaven nach Amerika. Gegen Ende des 19. oder Anfang des 20. Jahrhunderts ging das Wort in den englischen Sprachgebrauch über. Es soll von einem Wort einer afrikanischen Sprache herrühren, welches “Schamane” oder auch “Zauberer” bedeutet. Entgegen der weitläufigen Meinung ist “schamanisch” nämlich nicht zwingend gleichbedeutend mit “indianisch”!
Persönliches Mojo-Beutelchen
Zitat: Ein Mojo ist üblicherweise ein Stoffbeutel, gefüllt mit Kräutern und Pulvern, gelegentlich einer Münze und anderen geeigneten Zutaten zu einem bestimmten magischen Thema, versehen mit einem Zauber. So soll das Mojo vor bösen Einflüssen schützen oder in bestimmten Situationen Glück bringen.Siehe auch: Wikipedia -> Mojo (Hoodoo)
Ein Mojo ist ein Symbol für einen Wunsch und die Bitte um Erfüllung. Es kann beispielsweise direkt am Körper oder in der Tasche getragen werden, oder man verbirgt es im Haus oder am Arbeitsplatz um dort Glück, Wohlstand, Liebe oder Erfolg anzuziehen. Wenn man das Mojo klein genug anfertigt, so kann man es zum Beispiel auch an einem Band um den Hals tragen. Sowohl die inneren als auch die äußeren Teile des Mojos haben eine wichtige Bedeutung. Entscheidend sind neben den Zutaten zur Füllung auch die Farbe des Stoffes oder Leders und die Anzahl der Knoten, mit denen es verschlossen wird. Diese Dinge wählt man vor der Herstellung etwa mit Hilfe der Zuordnung zu den Elementen, den Planeten oder anderen Zuordnungen aus.
Ein Mojo zusammenzustellen hilft dabei, die eigenen Wünsche zu unterstützen. Man gibt deshalb neben geeigneten Kräutern, Wurzeln, Harzen und Edelsteinen auch Dinge in das Mojobeutelchen die eine Verbindung zwischen uns und dem Wunsch herstellen. Etwa Fotos oder Symbole. Es ist wichtig dass man ein Mojo unter vollster Konzentration fertigt, also nicht nebenher noch etwas anderes tut. Der persönliche Glücksbringer sollte zu einem Zeitpunkt hergestellt werden, der den Wunsch am besten unterstützt.
Also bei zunehmender Mond für Wachstum und Entwicklung von Dingen, bei abnehmendem Mond um sich von Dingen im eigenen Leben zu lösen. In letzterem Fall wird das Mojobeutelchen später nach und nach um die Zutaten erleichtert, die für die unangenehmen Dinge stehen, bis alle Sorgen vergangen sind. Alternativ kann man das Beutelchen irgendwo vergraben. Da es nur aus natürlichen Stoffen besteht, wird es langsam zerfallen und werden sich dann auch die schlechten Dinge langsam auflösen.
Wichtig ist es, das Ziel bei der Herstellung zu visualisieren, und diese Energie in jeden Arbeitsschritt einfließen zu lassen. Nach dem letzten Knoten ist das Werk vollbracht. Ein gefülltes und verschlossenes Mojo wird nach der Fertigstellung oft zum Aufladen in das Licht einer farblich und damit thematisch passenden Kerze gelegt oder im Rauch passenden Räucherwerks energetisiert.

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Löwenzahn – Taraxacum officinalis

Der Löwenzahn, der botanisch Taraxacum officinale heißt, hat seinen Namen von der starken Zahnung seiner auffälligen Blätter. Er blüht von April bis Mai. Danach bildet sich aus der gelben Blüte die bekannte runde Pusteblume, bei der an jedem der weißen “Schirmchen” ein Samen für eine neue Pflanze hängt.
Löwenzahn in der Magie
Beim Räuchern wird die zerkleinerte Wurzel verwendet, die einen herben Rauch entwickelt, der stark die Atmosphäre reinigt und eine klare Energie schafft. Mit dieser starken Schutzpflanze kann man die Räume nicht nur reinigen, sondern auch gleichzeitig segnen.
Magische Zuordnung:
Geschlecht: männlich
Planet: Jupiter
Element: Luft
Kräfte: Hellsicht, Wunscherfüllung, Geisterbeschwörung, Reinigung
Rituelle Verwendung:Die rituelle Verwendung liegt besonders im Bereich der Wunscherfüllung und derDivination, man verwendet Löwenzahn aber auch zum Anrufen guter Geister, für den Kontakt mit Sylphen oder zu Ehren der Göttin Hekate.
Löwenzahn-Zauber:Um die eigenen übersinnlichen Kräfte zu fördern, kann man die Wurzel des Löwenzahns trocknen, rösten und dann wie Kaffee mahlen und zubereiten. Wenn man diesen Löwenzahn-Kaffee nicht trinkt, sondern damit den Tisch abreibt, so sollen danach alle Methoden der Divination (Kartenlegen, Pendeln, automatisches Schreiben etc.) die man an diesem Tisch durchführt besonders deutlich und aussagekräftig werden.
Wenn es um die Göttin Hekate geht, dann ist es ebenfalls die Wurzel, die man sich besorgen muss. Diese wird dann in kleine Stücke geschnitten und mit einer Nadel auf einen Baumwollfaden aufgereiht. Nach dem Trocknen trägt man diese ganz speziellen “Perlen” um der Göttin Respekt zu zollen. Und es heißt, Hekate teilt ihre magischen Kräfte mit denjenigen, die sie gebührend verehren.
Die Blütenblätter werden in erster Linie “kulinarisch” verwendet. So streut man diese beispielsweise über alle Lebensmittel, die man jemanden serviert, den man mit der Kraft eines Löwen ausstatten möchte. Natürlich darf man sich selbst vor einem wichtigen Termin auch einen tollen Frühlingssalat servieren, den man mit den leuchtenden Blütenblättern verziert hat – dann kann nichts mehr schief gehen!
Um die Kraft des Löwenzahns für ein ganzes Jahr einzufangen, stellt man im Mai einen Löwenzahn-Sirup her, der dann im Laufe des Jahres für Wunschzauber eingesetzt wird. Man ersetzt damit in jedem beliebigen anziehenden Ritual, zum Beispiel in der Kerzenmagie, das Ritualöl oder den Ritualhonig.
Produkte die Löwenzahn enthalten:
Beltaine Luck PulverBeltaine-Mojo