Behauptet man, daß sich in der Milchstraße eine Milliarde Sterne befinden, glauben die Leute einem. Hängt jedoch irgendwo ein Schild "Frisch gestrichen", müssen sie sich unbedingt persönlich mit einem vorsichtigen Drauftippen vergewissern.
Montag, 4. Januar 2021
Tja, so ist es eben....
Montag, 16. November 2020
Harter Lockdown ab Dienstag
Samstag, 19. September 2020
Zwei Wochen durch!
Man glaubt es kaum! Seit exakt 2 Wochen bin ich bereits in dieser Schule und quäle mich durch LST, D, BHA, Soziologie, Pädagogik und vieles mehr. Die ersten Testvorbereitungen sind auch schon da und im Oktober beginnt das Praktikum in der Tagesstätte sowie die Prüfungen. Im Dezember geht es frisch und fröhlich weiter im Wohnheim und wenn alles klappt und uns Corona nicht gekillt hat, dann befinde ich mich im Januar 2021 in der Sonderschule. Na weit habe ich es gebracht :))
Meiner Mutter geht es immer schlechter und schlechter und ich weiß mittlerweile auch schon nicht mehr, was ich entgegen wirken könnte. Seit Montag dem 14.9. befindet sie sich wieder im AKH und trägt mittlerweile schon eine Magen Darm Sonde, da sie mit dem Erbrechen kaum noch aufhören will. Ich weiß nicht mehr, was da noch auf uns zu kommt und was nicht, denn nicht mal die Ärzte können uns diesbezüglich genau Auskunft geben.
Was habe ich geweint und mich gekränkt, mittlerweile kann ich nicht mehr, ohne daran zu zerbrechen. Am Mittwoch war ich sie besuchen und es hat mich entsetzt, was mich da für ein armes kleines Häufchen Elend erwartete. In einem Monat hat sie gut 20kg an Gewicht verloren und heute habe ich sie, wie alle tage, wieder am Abend angerufen und sie konnte kaum noch sprechen.
Ehrlich gesagt, hatte ich bis vor Kurzem an Heilung geglaubt, doch ich weiß nun nicht mehr was ich glauben soll und was nicht... Ich denke, der Schöpfer richtet sich seine Dinge wie er will und dafür braucht er auch keine Begründung. Wer weiß schon, wie wir einst enden werden? In diesem Sinne, genießt jeden einzelnen Tag, macht wahrhaftig das Beste draus und bereut nichts, was ihr genossen habt. Merkt euch eines, es wird nie mehr so kommen, wie es einst war!
Mittwoch, 2. September 2020
Erster Tag der Entscheidung
Wir schreiben den 2. September 2020, es ist mein Namenstag und gleichzeitig der erste Tag meiner entscheidungsträchtigen Zukunft. Heute habe ich mich um 16.30h an der Fahrschule Easy Drivers einzufinden, um um 17h meine theoretische Prüfung abzulegen. Ich bin leicht nervös, fühle mich etwas unsicher, hab einige Tassen Kaffee in mir und versuche mich mit einem Horrorfilm namens Static - Bewegungslos etwas abzulenken. Was mir leider schwer gelingt, da ich gleichzeitig mit meinen Gedanken auch bei meiner Mutter bin und mich frage, wie es ihr wohl geht und vor lauter Aufregung habe ich dich glatt die Flotte Lotte erwischt. Naja, mal abwarten, in drei Stunden weiß ich mehr...
Dienstag, 1. September 2020
Was für ein Tag!
Endlich Abend! Der Tag hatte es in sich! Die Heimfahrt von Wien nach Güssing war ziemlich nervenaufreibend, nachdem die Tankanzeige auf Rot ging und das mitten auf der Autobahn! Zum Glück haben wir es geschafft, bis zur nächsten Tankstelle. Eine kleine Erleichterung machte sich breit. Nach dem Einkaufen, Waschen und Kochen kam’s zu meinem abendlichen Ritual, das Telefonat mit meiner Mutter. Meine Hoffnung der Besserung wurde gleich wieder zerstört. Der beste Heiler des Universums würde sich an ihr die Zähne ausbeißen. Nachdem sie zwei Tage jetzt positiv dachte und er energetisch vollen Zugriff auf sie hatte, Und es ihr weitaus besser ging, ließ sie sich jetzt wieder auf die Debatte mit einer Palliativ Schwester ein, die ihr riet, in ein Hospiz zu gehen, um abzuschließen und voila, schon ging es ihr wieder schlecht. Ich weiß, dass wenn sie so weiter macht, sie bald tot sein wird und ich darf machtlos daneben stehen und zusehen. Auch wenn es mich hart trifft, dennoch scheint es so, als würde nur ich alleine um ihr Leben kämpfen.....Ob ich mich jetzt schon schön langsam von ihr verabschieden muss?
Zerrissen...
Ich fühle mich heimatlos, wie ein Blatt im Wind. Dort wo es mich hin treibt, dort bleibe ich liegen, bis mich der Wind des Lebens wieder erfasst und weitertreibt. Ich habe keine Ahnung, wo ich hingehöre, wo ich daheim bin. Ist es Mattersburg, um meine Mutter zu pflegen? Ist es Wien, um bei Jennifer und Christopher zu sein? Ist es Güssing, um den Rest meiner Familie zu versorgen? Ich weiß es nicht. Ich spüre den Regen und die Kälte auf meiner Haut und fühle mich leer. Ich kann mit niemanden reden, weil es niemand verstehen würde. Alleine bleibe ich zurück mit meinen Gedanken und der Leere in mir. Ich bin ein Reisender, der bei einer Haltestelle kurz stoppt, aussteigt, etwas erledigt, und weiter reist, aber nie ans Ziel gelangt im Zug des Lebens. Viele steigen ein, unterhalten sich mit dir, steigen wieder aus, wenn sie an ihrem Ziel sind. Für mich jedoch gibt es kein Ziel, ich fahre und fahre und fahre im Zug der Zeit und frage mich, wann es endlich vorbei sein wird und ich meine Heimat, mein Ziel, gefunden habe.
Wie schnell doch die Zeit verrinnt....
Und wieder sind die Ferien vorbei und der Schulbeginn steht mit 7.9. für die Kleinen bevor. Nicht nur für die Kleinen, sondern auch für mich. Wir schreiben heute den 1. September 2020 und seit zwei Wochen befinde ich mich wieder in der Fahrschule. Gelernt habe ich wie ein Musterschüler und so gut es geht, kann ich alle 390 Fragen auswendig. Die Simulationen bestehe ich gut, mal sehen wie morgen die Theorieprüfung abläuft. Also der 2.9. ist nicht nur mein Namenstag, sondern auch ein wichtiger Entscheidungstag.
Die 8 Wochen Reha-Umschulung sind bereits seit Freitag, dem 28.8. vorbei und mit 4. September beginnt bereits der erste Schultag in der SOB Pinkafeld für mich. Für ganze 4 Semester, sprich zwei Jahre, bis hin zum Dipl. Sozialbetreuer für Familienarbeit, werde ich in Pinkafeld sein. Leicht wird es nicht, aber davon hat auch keiner gesprochen.
In der Zwischenzeit hat sich der gesundheitliche Zustand meiner Mutter durch ihre Erkrankung, Bauchfellkrebs, massiv geändert und sie kann kaum noch essen. Also wurde mit Donnerstag, dem 10. August 2020 um 19h eine Heilungstherapie begonnen. Sie dauert täglich 45 Minuten und wird von einem sehr bekannten Heiler, Michael Riße, durchgeführt, über Fernheilung. Dauer ca 10 Tage, also 10 Behandlungen um knapp 500,- . Heute hat sie bereits die 6. Behandlung und man kann schon einen kleinen Erfolg bemerken. Es ist ihr zwar noch übel, aber sie erbricht zum Glück nicht mehr.
Das Leben ist ein ewiger Kreislauf, mal auf, mal ab, mal länger oben, mal länger unten. Lernfaktor zu 100 Prozent in Allem und kein Ende in Sicht.
Derzeit befinden wir uns in Wien, seit dem 28.8. und fahren mit heute dem 1.9. wieder ab. Zum Glück hat mein Mann noch seine Wohnung, sonst könnte er die andauernden Besichtigungen als Immobilienmakler seit 1.9.2019, am Tag 15 Stück, für die Wiener Wohnungen, wohl kaum in Anspruch nehmen. Es hat sich so vieles geändert, man hat verloren, aber auch gewonnen und nichts ist, wie es war.
Wir schreiben den 01. September 2020 und die Welt dreht sich unaufhörlich, wohin all dieses führt, wird sich wohl nie herausstellen.
Montag, 25. November 2019
´Gedanken
Die Milchstrasse
esos vista survey teleskop
Bilder wsl urheberrechtlich geschützt? Keine Ahnung. Gebe jedoch den Hinweis drauf.
Donnerstag, 23. Mai 2019
Abschied nehmen
Montag, 29. April 2019
Wieder mal ein Jahr vorbei....
Ich weiß nicht, wie es weiter gehen wird, ich weiß auch nicht, ob ich jemals wieder Zeit für irgendetwas finden werde und wenn ja, ob es mir dann auch gut genug dafür geht. Ich vermisse die Zeit mit meiner Schwester, als wir noch auf der Donauinsel spazieren gingen, hin und wieder Kaffee tranken und uns leidenschaftlich bequatschten. Sie fehlt mir sehr, doch die Entfernung für einen Kaffeeplausch ist einfach zu weit. Und wenn sie es auch noch so oft in Erwägung zieht, weiß ich doch ganz genau, sie wird nie in meine Nähe ziehen...Nichts ist mehr so, wie es mal war und nichts kommt so, wie ich es erhoffte!
Samstag, 18. März 2017
Zum Nachdenken
Sonntag, 26. Februar 2017
So wahr!
Der März naht...
Mittwoch, 28. September 2016
Gedankensplitter
ist nichts als ein Traum in einem Traum.
Edgar Allan Poe
amerikanischer Schriftsteller
* 19.01.1809, † 07.10.1849
Mittwoch, 3. Februar 2016
Der Januar ist um...
viele liebe Menschen treffen ( ja, schon einige kennengelernt :) )
Abschlusszeugniss von mir in der Hand halten ( auch erledicht )
Montag, 1. Februar 2016
So true!
Freitag, 15. Januar 2016
Zum Nachdenken
die Seele nur noch weint,
die Gedanken fliehen,
vor dem,
was Realität ist,
ist es an der Zeit,
zu überdenken,
ob der Weg der Richtige ist,
den man beschritten hat....
copy by Silvermoon
Donnerstag, 14. Januar 2016
Dienstag, 5. Januar 2016
Samstag, 2. Januar 2016
Was wird wohl sein....?
viele liebe Menschen treffen
Abschlusszeugniss von mir in der Hand halten











