Donnerstag, 8. Januar 2015

Fünf Gewürze, die uns im Winter warmhalten

Samen, Nüsse, Hafer, Knoblauch und Zwiebeln sind klassische Beispiele für traditionelle wärmende Nahrungsmittel. Am Besten sind jedoch wärmende Gewürze.

Kardamom

Die aromatisch duftenden Samen der beliebten Pflanze Kardamom, die in Indien und Sri Lanka beheimatet ist, enthalten natürliches Cineol in hoher Konzentration. Cineol wirkt nachweislich schleimlösend und anregend auf die Lunge. Das wiederum erhöht unsere Körpertemperatur. Außerdem stimuliert Kardamom das Verdauungssystem und hilft, Blähungen zu beseitigen.

Zimt

Das vielleicht beliebteste wärmende Gewürz in der westlichen Welt ist der Zimt, süßlich-aromatisch und gewonnen aus der inneren Rinde des Zimtbaums aus Ceylon. Die adstringierenden Tannine im Zimt trocknen und tonisieren die Schleimhäute des Körpers und erhöhen so die Körpertemperatur. Darüber hinaus ist Zimt ein natürliches gerinnungshemmendes Mittel (Blutverdünner), es steigert die Durchblutung und wirkt anregend auf den Stoffwechsel.

Kurkuma

Seit Jahrhunderten rechnet die ayurvedische Heilkunst Indiens Kurkuma zu den besten wärmenden Pflanzen; inzwischen versteht die Wissenschaft auch, warum. Genauso wie Zimt enthält Kurkuma viele adstringierende Tannine, die helfen, Gewebe zu straffen und überschüssiges Wasser zu binden und aus dem Körper zu leiten. Das bedeutet, es wirkt »trocknend« und lässt unsere allgemeine Körpertemperatur steigen. Zusätzlich enthält Kurkuma eine aktive Verbindung namens Curcumin, die nachweislich die Durchblutung normalisiert und die Adern gesund erhält.

Ingwer

Hauptsächlich berühmt für seine wohltuende Wirkung bei Übelkeit und Magenverstimmung, wärmt uns der Wurzelstock (das Rhizom) der Ingwerpflanze. Das verdankt er der hohen Konzentration wärmeproduzierender Öle, den so genannten Gingerolen. Wie Zimt und Kurkuma, die zu derselben Familie der Zingiberaceae (Ingwergewächse) wie der Ingwer selbst gehören, erhöht Ingwer die Durchblutung des gesamten Körpers.

Cayennepfeffer

Der Cayennepfeffer gehört zur Familie der Nachtschattengewächse und wird normalerweise in Form von Pulver verzehrt. Seine bekannte Schärfe und die wärmende Wirkung, die stärker ist als die der meisten roten Pfeffer, werden auf den hohen Gehalt des aktiven Inhaltsstoffs Capsaicin zurückgeführt. Eine Studie beispielsweise, die 2008 in der Zeitschrift Journal of Biological Chemistry veröffentlicht wurde, ergab, dass das Capsaicin thermogene Eigenschaften besitzt. Wie die Autoren der Studie weiter betonten, ist Capsaicin ein »natürliches Vanilloid, dessen Verzehr mit erhöhter Stoffwechselrate und Körperkerntemperatur in Verbindung gebracht wird.

Quelle

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