Stricken ist mit Sicherheit eines der schönsten Hobbys, um die eigene Kreativität auszuleben. Neben gestrickten Pullovern, Schals, Mützen oder Socken sind auch Taschen und Babyschuhe sehr beliebt. Wichtig ist es, den Mut nicht zu verlieren, wenn mal etwas nicht so klappt – und man muss auf alle Fälle Spaß an Wolle und Maschen mitbringen.
Stricken gehört zu den ältesten und bekanntesten Handarbeitstechniken. Niemand kann genau sagen, wo es zum ersten Mal verwendet wurde, Ursprünge finden sich aber in Syrien und Ägypten. Dort wurden Strickarbeiten aus dem vierten und sechsten Jahrhundert gefunden. In Europa gibt es Funde, die auf etwa 300 n. Chr. datiert worden sind.
Im 19. Jahrhundert wurde Stricken nach und nach perfektioniert und von Frauen mithilfe der zahlreichen Strickanleitungen in Zeitschriften genutzt, um den Kleiderschrank zu füllen und warme Kleidung herzustellen. Später wurde daraus ein Markt, der den Frauen ein zusätzliches Einkommen brachte. Es folgten die ersten Strickmaschinen, die den Prozess des Strickens beschleunigten und Kleidungsstücke in kürzester Zeit anfertigen konnten – Stricken als Handarbeitskunst verlor seinen Reiz, und so entwickelte sich Stricken zu einem entspannenden und kreativen Hobby.

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