Freitag, 21. August 2015

Weißer Salbei – Salvia apiana

Der weiße Salbei oder auch Indianische (Räucher-)Salbei ist eine immergrüne, krautige Pflanze, die vor allem im Südwesten der USA (Nevada, Kalifornien, Mojave-Wüste) und im Nordwesten von Mexiko vorkommt. Die Blätter sind dicht mit feinen Haaren bedeckt, wodurch die Blätter weißlich wirken.
Auch wenn der Indianische Räuchersalbei der selben Pflanzengattung (Salvia) angehört, wie der heimische (Garten-)Salbei und in der Magie beide auch ähnlich verwendet werden, so könnte der Duft beim Räuchern doch kaum unterschiedlicher sein. Der weiße Salbei verwöhnt schon in kleinen Mengen verräuchert mit herb-aromatischen Rauch, der einen stark harzigen, warmen Unterton hat. Da kann kein anderer Salbei mithalten.
Weißer Salbei - Salvia apiana
Beim Räuchern bietet sich der Salbei besonders als wirksames Reinigungskraut an. Diese aromatische Pflanze wird verbrannt um störende Energien zu vertreiben, um Räume und Personen zu reinigen und um negative Gefühle zu vertreiben. “Wo weißer Salbei brennt, da werden böse Geister krank.” Traditionell sollte eine Räucherung mit Süßgras oder Beifuß folgen, um gute Geister und Energien oder Harmonie anzuziehen.
Er vertreibt die negativen oder störenden Energien aus Räumen, Gegenständen und aus der Aura von Personen. Besonders häufig wird er verwendet, um die Räume nach einer Krankheit zu reinigen. Der Salbei verdrängt die negativen Energien, deswegen muss nach dem Räuchern immer gut gelüftet werden – der davonziehende Rauch nimmt dann alle unerwünschten Energien mit sich mit.
Hinweis: Manchmal wird Salvia apiana auch irreführend als Steppenbeifuß oder Präriebeifuß übersetzt. Hierbei handelt es sich aber um eine amerikanischeBeifußart (Artemisia), die zwar auch zur Räucherkultur der amerikanischen Urweinwohner gehört, mit dem Weißen Salbei jedoch nichts zu tun hat.
Magische Zuordnung:
Geschlecht: weiblich
Planet: Venus
Element: Erde
Kräfte: Schutz, Gesundheit, Langlebigkeit, Weisheit, Klarheit
Rituelle Verwendung:Am häufigsten wird der Weiße Salbei zum Räuchern verwendet, bevor ein neues Zuhause bezogen wird. Um die alten Energien fortzuschicken und Platz für Neues zu schaffen. Gleich danach folgt das Abräuchern von Talismanen, Amuletten, Edelsteinen und anderen Gegenständen, besonders wenn diese in Verbindung mit Heilungs- oder Gesundheits-Zeremonien verwendet werden. Der Rauch reinigt die Gegenstände und soll sie energetisch wieder aufladen, damit sie für ihren nächsten Einsatz bereit sind. Nicht unähnlich der Sterilisation von medizinischem Gerät zwischen den Anwendungen.
Salbei-Zauber:
Um eine Pechsträhne zu durchbrechen zerkleinert man fünf Blätter vom weißen Salbei zwischen den Händen, während man visualisiert, meditiert oder Gebete spricht etc. Dann ölt man eine weiße Kerze mit neutralem Pflanzenöl ein und wälzt sie in den möglichst feinen Stücken der Salbeiblätter. Diese Kerze lässt man nun jeden Tag zur gleichen Zeit für etwa 15 Minuten brennen, während man die Visualisierung oder die Gebete wiederholt. Wenn die Kerze dann am letzten Tag von allein ausgeht, so soll auch die Pechsträhne ihre Kraft verlieren.
Achtung:
Salbei sollte auf Grund des enthaltenen Thujons nicht über einen längeren Zeitraum innerlich angewendet werden. Schwangere und stillende Mütter sollten Salbei gar nicht innerlich anwenden und sollten es auf Grund seiner treibenden Eigenschaft auch nicht in großen Mengen verräuchern. Ätherisches Salbeiöl kann bei empfindlich reagierenden Menschen epileptische Anfälle auslösen.
Produkte die weißen Salbei enthalten:
White Sage Smudge

Wohnenergie Räuchersets

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