Freitag, 21. August 2015

Die Mondphasen und ihre magische Verwendung

Für viele magische Vorhaben spielt der Mond eine wichtige Rolle.
Häufig hört man von besonderen “Vollmondzaubern”, dabei kann man “bei Vollmond” gar kein Ritual durchführen. Der Vollmond und auch der Dunkelmond (oft fälschlich Neumond genannt) zeigen nämlich nur die Wechselpunkte der Mondphasen an. Diese Wechselpunkte sind nicht mal eine Sekunde lang.
Die Uhrzeiten, die man in entsprechenden Kalendern findet, benennen den Zeitpunkt des Wechsels zwischen dem zunehmenden und dem abnehmenden Mond. Ein Ritual “bei Vollmond” würde man entsprechend in der letzten Nacht vor diesem Wechselpunkt durchführen. Wenn der Vollmond-Zeitpunkt also auf einen Montag um 7:00 Uhr Morgens fällt, dann ist die Nacht von Sonntag auf Montag die “Vollmond-Nacht”. In dieser Nacht nimmt der Mond noch zu und ist so kraftvoll wie möglich. In der Nacht von diesem Montag auf den Dienstag ist der Mond zwar optisch noch genau so hell, nimmt aber energetisch schon wieder ab, ist ein abnehmender Mond. Mehr dazu später.
Vollmond
Auch wenn man immer wieder Tabellen entdeckt, in denen von vier Mondphasen gesprochen wird, nämlich von Neumond, zunehmendem Mond, Vollmond und abnehmendem Mond, ist das so nicht richtig. Der Mond nutzt den gesamten Zeitraum von zwei Wochen zwischen Dunkelmond und Vollmond um zuzunehmen, so wie er danach auch zwei ganze Wochen bis zum Dunkelmond hin wieder abnimmt.
Richtiger wäre also:
Der Dunkelmond-Zeitpunkt *
Dann eine Woche zunehmend bis zum “zunehmenden Halbmond” und eine weitere Woche zunehmend bis zum Vollmond.
Vollmond-Zeitpunkt *
Dann eine Woche abnehmend bis zum “abnehmenden Halbmond” und eine weitere Woche abnehmend bis zum Dunkelmond.
(* in entsprechenden Mondkalendern mit Uhrzeit angegeben)
Diese vier Teile des Mond-Monats werden jedoch auf unterschiedliche Weise genutzt:
Dunkelmond bis zum zunehmenden Halbmond
Magisch ist dieses Phase des frischen, neuen Mondes für alle Zauber geeignet, die etwas Neues beginnen lassen sollen, etwas langsam aufbauen, vergrößern, verbessern und wachsen lassen sollen. Auch für Schutzzauber und Stärkungszauber (Gesundheit) ist diese Zeit ideal, denn mit dem wachsenden Mond verstärkt sich auch diese Energie in den kommenden Wochen kontinuierlich. Der häufig für denDunkelmond verwendete Begriff “Neumond” bezeichnet die ersten drei Tage dieser Phase.
Zunehmender Halbmond bis zum Vollmond
Für Wachstumsrituale, bei denen man schneller Erfolge sehen möchte. Besonders geeignet sind die letzten drei Tage vor dem Vollmond. Liebe, Wohlstand, Gesundheit, Schutz – alle Themen von denen man eigentlich nie genug im Leben haben kann werden in dieser Zeit magisch bearbeitet. Amulette, Talismane, Edelsteine und andere magische Utensilien werden in dieser Zeit mit Mondlicht aufgeladen.
Vollmond bis zum abnehmenden HalbmondMan sollte diese Mondphase dazu nutzen an sich selbst zu arbeiten, wenn direkt zum Dunkelmond kein spezielles Ritual ansteht mit dem man sich noch beschäftigen muss. Man findet in dieser Zeit Ruhe um zu Meditieren und um Kontakt zu Schutzgeistern oder anderen Geistwesen herzustellen. Körper und Seele sind auf Entlastung und Entspannung eingestellt, daher träumt man oft mehr oder die Träume sind deutlicher.
Abnehmender Halbmond bis zum Dunkelmond
Die ideale Zeit für alle Rituale, die etwas aus dem Leben entfernen sollen. Etwa schlechte Angewohnheiten, Süchte, Krankheitserreger, Depressionen, (Liebes-)Kummer, Ängste usw. Auch das Beenden von Dingen, das Abschließen mit Vergangenem und das Loslassen (auch von Verstorbenen) fällt in dieser Zeit oft leichter und kann nun aktiv durch Rituale unterstützt werden. Als besonders wirkungsvoll gelten hierbei die letzten Stunden vor dem Dunkelmond-Zeitpunkt.
Wenn man die Mondphase, das Mondzeichen und dazu noch den Wochentagbeachtet, dann kommt man auf einige magisch besonders wirksame Tage im Jahr.


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen